Kinesiologisches Taping

Kinesiologisches Taping hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

Immer häufiger sehen wir im Alltag Menschen, die die meist bunten Bänder auf der Haut tragen – sei es zur Prophylaxe, Therapie oder Rehabilitation. Behandelt werden so akute und chronische Muskel-, Sehnen-, Kapsel-, Band- und Gelenkverletzungen, Migräne und Spannungskopfschmerzen sowie Narben.

Im Fokus des kinesiologischen Tapings steht die Stabilisierung geschädigter bzw. zu schützender Körperstrukturen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit der Gelenke einzuschränken. Außerdem können durch Anhebung des Gewebes Durchblutung und Lymphzirkulation gefördert und so die Heilung der geschädigten Struktur aktiviert werden. Sind im Tape zusätzlich pflanzliche Wirkstoffe wie Arnica montana, Rhus toxicondendron und Ruta graveolens integriert, können die schmerzlindernden, abschwellenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften des Tapes wirkungsvoll unterstützt werden. Da die pflanzlichen Wirkstoffe direkt an der geschädigten bzw. zu schützenden Körperstruktur wirken, kann im Gegensatz zu alternativen schmerzstillenden Tabletten eine Belastung des gesamten Organismus (z.B. Magen) vermieden werden.

 

Die Behandlung von Patienten mit kinesiologischen Tapes, die pflanzliche Wirkstoffe beinhalten, wird häufig auch als „Kinesiologisches Taping 2.0“ bezeichnet.