Die Strukturelle Integration (Faszienlösen) ist eine Methode die den Körper dabei unterstützt, sein Fasziensystem im Hinblick auf eine zweckmäßige Struktur, Haltung und Funktion neu zu organisieren. Durch das Lösen von Spannung und bereits verfestigten Einschränkungen, erhalten die wechselseitigen Verbindungen aller Systeme und Teile des die Möglichkeit, zu heilen und bestmöglich zu funktionieren, als Einzelteile und in ihrem Zusammenspiel.
Der Körper reagiert auf Traumata (Unfälle, emotionale Dysbalance, pathologisches Bewusstsein, Entzündungen, Knochenbruch, usw.) mit Anpassungen im Fasziensystem. Diese Reaktionen dienen der Kompensation oder dem Schutz bestimmter Körperareale. Mit der Zeit verlieren diese Anpassungsreaktionen aber ihre Wirksamkeit oder sie verursachen zusätzliche Probleme.
Ein Beispiel: wenn wir uns an der Fußsohle eine Schnittwunde zufügen, werden wir unseren Gang daran anpassen. um Schmerz zu vermeiden und uns, was Kraft und Stütze anbelangt. mehr auf das gesunde Bein und den gesunden Fuß verlassen.
Anfänglich erhält der Körper dadurch die Möglichkeil, den Fuß zu heilen. Gleichzeitig wird aber die Integrität der natürlichen Ausrichtung beeinträchtigt, was letztendlich negative Auswirkungen auf den gleichmäßigen Fluss von Energie. Blut, Lymphe und Chi, sowie das Fließen in den Meridianen und den neuronalen Kommunikationsnetzwerken im gesamten Körper hat. Die tagtägliche Belastung durch das Einwirken von Schwerkraft und Druck stellt zusätzliche Anforderungen an den Rest des Körpers. Mit der Zeit zeigen sich vielschichtige Einschränkungen, die zu physischen Beschwerden und einem schlechten Gesundheitszustand führen, und zwar auf allen Ebenen: physisch, emotional. mental und spirituell.
Das Ziel der strukturellen Arbeit ist die Neuorganisation der Körpersysteme über das Fasziensystem, damit diese sich umgestalten und gesunden können.